“Glaskunst“

Beteiligung aus Deutschland und Großbritannien

 

In der Ausstellung werden Arbeiten von Regina Kaufmann, Susanne und Ulrich Precht, Frank Meurer, Reinhard Roy, Torsten Rötzsch, Michael Ruh, Cornelius Reer und der Firma Rotter Glas präsentiert. Die Künstler kommen aus mehreren Bundesländer Deutschlands und aus Großbritannien.

Es wird ein breites Spektrum von Gebrauchsglas, Objektglas und Wandobjekten gezeigt, die an Hand von verschiedenen künstlerisch mit hoher handwerklicher und gestalterischer Qualität ausgeführten Glaskollektionen, in einem aufwendigen Herstellungs­ und Gestaltungsprozesses entstehen. Die Geschichte der Glasherstellung verläuft sich weit in die Jahrtausendwende vor Christi Geburt. Schon um 3500 v. Chr. muss das alte Ägypten nach datierbaren Gräberfunden eine große Erfahrung in der Glasherstellung gehabt haben. Das Studioglas wird über Vollkölbel frei oder in Halbformen geblasen, anschließend frei geformt und mit Abrisstechnik hüttenfertig gearbeitet. Das bedeutet, dass die Objekte schon durch die Art der Fertigung einen deutlich anderen Charakter haben, als die in der Industrie gefertigten Produkte. Glas wird bei ca. 1250 Grad über einen Zeitraum von 8 Stunden geschmolzen, dann abgekühlt auf 1160 Grad. Die Verarbeitungstemperatur

hängt dabei vom Rohmaterial ab. Die meisten Studioglashütten arbeiten mit

vorgefertigten Palletts oder Linsen. Die Glasmenge selbst herzustellen ist aufwendig und verlangt sehr viel Erfahrung. Im Schmelzgefäß „Hafen“ befindet sich Hellglas, welches ständig auf Arbeitstemperatur gehalten werden muss. Farben werden mit Hilfe von farbigen Glaszapfen oder Glaspuder mit dem Hellglas verschmolzen. Einige Künstler arbeiten auch mit vorgefertigten Glasfolien.

 

Ausstellungsdauer: vom 26..09. ­ 08.11.2015

Öffnungszeiten: Di. ­ Sa. 10 – 17 Uhr und So. 11 – 17 Uhr“Glaskunst“